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Fadenlifting Behandlung

Fadenlifting: natürliche Straffung ohne Operation

Was Sie in diesem Beitrag erwartet:

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Spannkraft und Elastizität. Wangen können absinken, die Kinnlinie wirkt weniger definiert und das Gesicht erscheint müder, obwohl man sich nicht so fühlt. Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich in dieser Situation eine sichtbare Straffung, möchten aber keinen operativen Eingriff durchführen lassen.

Genau hier setzt das Fadenlifting an. Dabei werden spezielle resorbierbare Fäden unter die Haut eingebracht, die abgesunkene Partien sanft anheben und die körpereigene Kollagenproduktion anregen können. So entsteht eine Kombination aus sofort sichtbarer Straffung und langfristiger Verbesserung der Hautqualität.

Die Behandlung eignet sich besonders bei leichter bis moderater Hauterschlaffung. Häufig werden Wangen, Jawline beziehungsweise Kinnlinie, Augenbrauen, Hals, Dekolleté, Nasolabialfalten oder Marionettenfalten behandelt. Ziel ist kein künstlich verändertes Gesicht, sondern ein natürlich strafferes Erscheinungsbild mit harmonischen Konturen.

In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie ein Fadenlifting funktioniert, welche Fäden verwendet werden, für wen die Behandlung geeignet ist und welche Ergebnisse realistisch sind.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ein Fadenlifting kann leichte bis moderate Hauterschlaffung ohne operative Straffung verbessern.
  • Dabei werden resorbierbare Fäden unter die Haut eingebracht, die Gewebe anheben und die Kollagenbildung unterstützen können.
  • Häufig behandelte Bereiche sind Wangen, Jawline, Kinnlinie, Augenbrauen, Hals und Dekolleté.
  • Die Behandlung erfolgt ambulant und meist unter lokaler Betäubung.
  • Erste Effekte können direkt sichtbar sein, das endgültige Ergebnis entwickelt sich jedoch über Wochen und Monate.
  • Die Ausfallzeit ist meist kurz, dennoch ist eine konsequente Nachsorge wichtig.
  • Bei starkem Hautüberschuss oder sehr tiefen Falten stößt das Fadenlifting an Grenzen.

Fadenlifting auf einen Blick: die wichtigsten Fakten

Ein Fadenlifting wird ambulant durchgeführt und erfolgt meist unter lokaler Betäubung. Je nach Behandlungsumfang dauert der Eingriff etwa 30 bis 90 Minuten. Danach können Patientinnen und Patienten die Praxis in der Regel wieder verlassen.

Leichte Schwellungen, Rötungen oder kleine Hämatome sind möglich, klingen aber meist innerhalb weniger Tage ab. Gesellschaftsfähigkeit besteht häufig nach 1 bis 3 Tagen. Wichtig ist eine sorgfältige Nachsorge, damit die Fäden gut einheilen und das Ergebnis stabil bleibt.

PunktOrientierung
Behandlungsdauerca. 30 bis 90 Minuten
Betäubunglokale Betäubung
Aufenthaltambulant
Gesellschaftsfähigkeitmeist nach 1 bis 3 Tagen
NachsorgeSchonung, kein Sport, keine Sauna, kein Solarium, keine Massagen oder ästhetischen Behandlungen im Gesichts und Halsbereich
Kostenje nach Umfang häufig ab ca. 800 Euro

Was ist ein Fadenlifting?

Beim Fadenlifting werden abbaubare Fäden in das Unterhautgewebe eingebracht. Sie heben abgesunkene Areale an, stabilisieren das Gewebe und regen die Bildung von Kollagen an. Kollagen ist ein wichtiger Strukturbaustein der Haut und trägt zu Festigkeit, Elastizität und Spannkraft bei.

Im Gegensatz zu einem operativen Facelift kommt das Fadenlifting ohne Skalpell, größere Schnitte und längere Ausfallzeit aus. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff mit Lifting Effekt, der ohne Operation auskommt. Die Methode ist besonders interessant für Menschen, die erste Veränderungen im Gesicht bemerken, aber keine Operation wünschen. Das Ergebnis soll frisch und harmonisch wirken, nicht überkorrigiert oder künstlich.

Wie funktioniert ein Fadenlifting im Gesicht?

Ein Fadenlifting wirkt auf zwei Ebenen. Zunächst entsteht ein direkter Lifting Effekt, weil die Fäden das Gewebe anheben und in der gewünschten Position stabilisieren. Zusätzlich regen die Fäden die körpereigene Kollagenbildung an, wodurch sich Hautstruktur und Festigkeit über Wochen bis Monate verbessern können.

Die Fäden werden mit feinen Kanülen oder Nadeln unter die Haut gesetzt. Je nach Technik besitzen sie glatte Oberflächen, kleine Widerhaken oder Kegelchen, die sich im Gewebe verankern. Durch gezielten Zug wird das Gewebe angehoben. Die Intensität muss sorgfältig dosiert werden, damit das Ergebnis natürlich bleibt.

Direkt nach der Behandlung kann bereits eine erste Straffung sichtbar sein. In den ersten Wochen gehen Schwellungen und Rötungen zurück. In den folgenden Monaten kann die angeregte Kollagenbildung dazu beitragen, dass die Haut fester und definierter wirkt.

Moderne Fäden beim Fadenlifting

Moderne Fäden unterscheiden sich in Material, Struktur und Funktion. Einige verbessern vor allem die Hautqualität, andere besitzen mehr Zugkraft und können abgesunkene Partien stärker anheben. Welche Fäden geeignet sind, hängt von Hautqualität, Behandlungsareal und gewünschtem Ergebnis ab.

FadentypHauptwirkungHäufige Einsatzbereiche
Glatte PDO FädenVerbesserung von Hautstruktur und Kollagenbildungfeine Fältchen, leichte Hauterschlaffung
PDO Fäden mit Widerhakenstärkere Gewebehebung und VerankerungWangen, Jawline, Augenbrauen
PLA oder PLLA FädenStraffung und Biostimulationmoderate Hauterschlaffung
Silhouette Soft FädenAnhebung durch kleine KegelchenMittelgesicht und Wangen
APTOS Fädenindividuell planbare Straffungskonzepteverschiedene Gesichtsareale je nach Ausführung

PDO Fäden bestehen aus Polydioxanon, einem Material, das seit vielen Jahren in der Medizin eingesetzt wird. PLA und PLLA Fäden können zusätzlich die Biostimulation unterstützen. Silhouette Soft und APTOS Fäden ermöglichen je nach Ausführung individuelle Lifting Konzepte.

Welche Bereiche können mit einem Fadenlifting behandelt werden?

Ein Fadenlifting wird vor allem im Gesicht eingesetzt. Besonders häufig werden Wangen, Jawline, Kinnlinie, Augenbrauen, Hals und Dekolleté behandelt. Auch Nasolabialfalten und Marionettenfalten können indirekt gemildert werden, wenn abgesunkene Gewebestrukturen angehoben werden.

Am besten funktioniert die Methode dort, wo eine leichte bis moderate Gewebeabsenkung vorliegt und die Haut noch ausreichend Elastizität besitzt. Je stärker der Hautüberschuss ist, desto begrenzter fällt das Ergebnis aus.

BereichZiel der BehandlungEignung
Wangenabgesunkene Wangenpartie anhebensehr häufig geeignet
Jawline und KinnlinieKontur klarer definierengut bei leichtem bis moderatem Konturverlust
Augenbrauenseitliche Augenbrauen sanft anhebengeeignet bei leichter Absenkung
Halserschlaffte Haut straffenabhängig vom Hautüberschuss
DekolletéHautbild verbessern und Fältchen milderneher bei leichter Hauterschlaffung
Nasolabialfalteindirekte Entlastung durch Wangenliftingabhängig von Faltentiefe
Marionettenfaltenabgesunkene Mundpartie entlastenabhängig von Hautqualität und Gewebe

Für wen ist ein Fadenlifting geeignet?

Ein Fadenlifting eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten mit leichter bis moderater Hauterschlaffung. Häufig liegt die typische Altersgruppe zwischen etwa 30 und 50 Jahren, wobei der individuelle Hautzustand wichtiger ist als das tatsächliche Alter.

Passend ist die Behandlung vor allem, wenn eine sanfte Straffung ohne chirurgischen Eingriff gewünscht ist. Typische Anzeichen sind abgesunkene Wangen, beginnende Hängebäckchen, eine weichere Jawline oder feine Fältchen an Hals und Dekolleté.

Vor jeder Behandlung sollte eine persönliche Hautanalyse erfolgen. Dabei werden Hautzustand, Faltentiefe, Gewebefestigkeit, Medikamente und mögliche Einschränkungen geprüft. Eine seriöse Beratung klärt auch, ob Fadenlifting allein ausreicht oder ob eine Kombination mit anderen Methoden sinnvoller ist.

Wann ist ein Fadenlifting weniger geeignet?

Bei stark erschlaffter Haut, ausgeprägtem Hautüberschuss oder sehr tiefen Falten ist die Wirkung begrenzt. Fäden können Gewebe anheben, aber keine überschüssige Haut entfernen. In solchen Fällen kann ein operatives Facelift bessere Ergebnisse liefern.

Auch bei starkem Volumenverlust ist ein Fadenlifting allein nicht immer ausreichend. Wenn Wangen, Schläfen oder andere Bereiche deutlich an Fülle verloren haben, kann eine Kombination mit Hyaluron sinnvoll sein.

Nicht geeignet ist die Behandlung bei akuten Hautentzündungen im Behandlungsbereich, bestimmten Wundheilungsstörungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder relevanten gesundheitlichen Einschränkungen. Auch blutverdünnende Medikamente müssen vorher besprochen werden und dürfen nie eigenständig abgesetzt werden.

Zusammengefasst eignet sich ein Fadenlifting besonders bei erster bis moderater Hauterschlaffung, beginnender Wangenabsenkung und dem Wunsch nach einem natürlichen Ergebnis ohne Operation. Bei starkem Hautüberschuss, tiefem Volumenverlust oder akuten Entzündungen ist die Methode dagegen nur bedingt oder nicht geeignet.

Ablauf eines Fadenliftings

Ein Fadenlifting beginnt mit einer individuellen Beratung. Dabei werden Wünsche, Hautqualität und anatomische Voraussetzungen analysiert. Die behandelnde Person prüft, welche Areale sinnvoll behandelt werden können und welcher Fadentyp geeignet ist. Auch Risiken, Nebenwirkungen und Nachsorgehinweise werden besprochen.

Am Behandlungstag wird die Haut gereinigt, desinfiziert und lokal betäubt. Danach werden die Fäden mit feinen Kanülen oder Nadeln unter die Haut eingebracht, positioniert, gespannt und im Gewebe verankert. Die Behandlung dauert je nach Umfang meist zwischen 30 und 90 Minuten.

Direkt danach kann das Gesicht leicht geschwollen oder gerötet sein. Auch kleine Blutergüsse sind möglich. In der Regel können Patientinnen und Patienten die Praxis kurze Zeit später wieder verlassen.

Was muss man nach dem Fadenlifting beachten?

Nach dem Fadenlifting sollten die behandelten Areale gekühlt und geschont werden. Starke Mimik, Reiben, Druck und ausgedehntes Kauen sollten in den ersten Tagen möglichst vermieden werden. Auch beim Waschen des Gesichts, beim Auftragen von Pflegeprodukten und beim Schlafen ist Vorsicht sinnvoll.

Für etwa 14 Tage sollte auf intensiven Sport, Sauna und Solarium verzichtet werden. Massagen und ästhetische Behandlungen im Gesicht und Halsbereich sollten für mehrere Wochen pausieren. Auch Zahnarztbesuche können in der Heilungsphase ungünstig sein, weil dabei Zug auf das behandelte Gewebe entstehen kann.

In den ersten Nächten kann es sinnvoll sein, mit leicht erhöhtem Kopf und möglichst auf dem Rücken zu schlafen. Viele Patientinnen und Patienten sind nach 1 bis 3 Tagen wieder gesellschaftsfähig, auch wenn leichte Schwellungen oder Hämatome noch sichtbar sein können.

Wichtige Nachsorgehinweise:

  • Behandelte Areale vorsichtig kühlen
  • Nicht auf dem Gesicht schlafen
  • Starke Mimik und weites Öffnen des Mundes vermeiden
  • Keinen starken Druck auf die behandelten Bereiche ausüben
  • Keine Gesichtsmassagen durchführen lassen
  • Sport, Sauna und Solarium zunächst vermeiden
  • Keine intensiven kosmetischen oder ästhetischen Behandlungen im Gesicht
  • Kontrolltermine wahrnehmen

Heilungsverlauf nach dem Fadenlifting

Die Heilungsphase ist im Vergleich zu operativen Eingriffen meist kurz. Direkt nach der Behandlung können Spannungsgefühl, leichte Schwellungen, Rötungen oder kleine Blutergüsse auftreten. Diese Reaktionen sind normal und klingen häufig innerhalb weniger Tage ab.

Das Gewebe benötigt jedoch mehr Zeit, um sich vollständig zu stabilisieren. Die Fäden verbinden sich nach und nach mit dem umliegenden Gewebe, während die Kollagenbildung angeregt wird. Deshalb kann sich das Ergebnis in den folgenden Wochen und Monaten weiter verbessern.

ZeitraumTypischer Verlauf
Tag 1 bis 3Schwellungen, Rötungen, Spannungsgefühl oder kleine Blutergüsse möglich
Nach etwa 1 Wochesichtbare Reaktionen meist deutlich rückläufig
Nach 2 bis 4 WochenGewebe stabilisiert sich zunehmend
Nach mehreren MonatenKollagenbildung kann das Ergebnis zusätzlich unterstützen

Ergebnisse: Was kann ein Fadenlifting leisten?

Ein Fadenlifting kann das Gesicht frischer, straffer und definierter wirken lassen. Besonders häufig wird eine Verbesserung der Wangenkontur, der Jawline und der unteren Gesichtspartie angestrebt. Auch abgesunkene Augenbrauen, Fältchen am Hals oder Linien im Dekolleté können je nach Hautzustand verbessert werden.

Ein Teil des Ergebnisses ist oft direkt nach der Behandlung sichtbar. Gleichzeitig können Schwellungen das unmittelbare Bild vorübergehend beeinflussen. Deshalb sollte das Ergebnis nicht direkt am Behandlungstag abschließend beurteilt werden.

Das endgültige Ergebnis lässt sich meist nach einigen Wochen besser einschätzen, wenn Schwellungen abgeklungen sind und sich das Gewebe stabilisiert hat. Die Kollagenbildung kann sich anschließend über mehrere Monate weiterentwickeln.

Die Haltbarkeit ist individuell unterschiedlich. Häufig bleiben sichtbare Effekte etwa 12 bis 24 Monate bestehen, abhängig von Fadentyp, Hautqualität, Lebensstil und Behandlungsumfang.

Vorteile und Grenzen des Fadenliftings

Ein wichtiger Vorteil des Fadenliftings ist, dass keine Operation notwendig ist. Es entstehen keine langen Schnitte und in der Regel keine sichtbaren Narben. Die Behandlung ist ambulant möglich und meist mit kurzer Ausfallzeit verbunden. Erste Effekte können direkt nach der Behandlung sichtbar sein.

Zusätzlich kann die Kollagenproduktion angeregt werden. Dadurch wird nicht nur mechanisch gestrafft, sondern auch die Hautqualität unterstützt. Viele Patientinnen und Patienten schätzen, dass das Ergebnis natürlich wirken kann und die Gesichtsmimik erhalten bleibt.

Trotzdem ersetzt das Fadenlifting nicht jede Form der Gesichtsstraffung. Bei starkem Hautüberschuss, sehr tiefen Falten oder deutlichem Volumenverlust ist die Wirkung begrenzt. Auch die Haltbarkeit ist meist kürzer als bei einem operativen Facelift. Eine Wiederholung kann daher nach einiger Zeit sinnvoll sein.

Risiken und mögliche Nebenwirkungen

Ein Fadenlifting gilt als schonendes Verfahren, bleibt aber ein medizinischer Eingriff. Typische Nebenwirkungen sind Schwellungen, Rötungen, leichte Hämatome, Spannungsgefühl oder geringe Schmerzen. Diese Beschwerden sind meist vorübergehend und klingen nach wenigen Tagen ab.

Auch vorübergehende Dellen, kleine Einziehungen oder Unebenheiten entlang der Fadenverläufe können auftreten. Häufig bilden sich diese Veränderungen im Rahmen der Heilung zurück. In einzelnen Fällen können Korrekturen notwendig sein.

Seltener können Entzündungen, Unverträglichkeiten, sichtbare Fäden, tastbare Strukturen, Fadenverschiebungen oder asymmetrische Ergebnisse entstehen. Werden Fäden zu oberflächlich gesetzt, können sie sichtbar oder spürbar sein. Sehr selten sind Reizungen kleiner Gefäße oder Nerven möglich.

Anhaltende starke Schmerzen, zunehmende Schwellungen, auffällige Rötungen, Fieber oder deutliche Asymmetrien sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Erfahrung, Hygiene und eine präzise Platzierung reduzieren Risiken und unterstützen ein natürliches Ergebnis.

Fadenlifting Kosten: Wovon hängt der Preis ab?

Die Kosten eines Fadenliftings hängen von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen Anzahl und Art der Fäden, behandelte Areale, Umfang der Straffung und Erfahrung der Praxis. Kleinere Behandlungen sind günstiger als ein umfassendes Lifting mehrerer Gesichtszonen.

Häufig beginnen die Kosten ab etwa 800 Euro, können bei größeren Behandlungen aber deutlich höher liegen. Ein pauschaler Preis ist wenig aussagekräftig, weil jedes Gesicht individuell geplant wird. In einer seriösen Beratung sollten Patientinnen und Patienten deshalb einen transparenten Kostenplan und Behandlungsplan erhalten.

Der Preis wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Anzahl der verwendeten Fäden
  • verwendeten Fadentyp
  • behandelte Region
  • Gesamtumfang der Straffung
  • Nachsorge
  • Erfahrung und Spezialisierung der Praxis

Fadenlifting im Vergleich zu anderen Methoden

Ob Fadenlifting, Hyaluron, Botulinumtoxin, Laser oder Facelift besser geeignet ist, hängt vom Behandlungsziel ab. Fadenlifting eignet sich vor allem zur Straffung und Konturierung bei leichter bis moderater Hauterschlaffung. Hyaluron wird eher eingesetzt, wenn Volumen fehlt oder einzelne Falten aufgefüllt werden sollen.

Botulinumtoxin entspannt mimische Muskeln und eignet sich besonders bei Stirnfalten, Zornesfalte oder Krähenfüßen. Laserbehandlungen verbessern vor allem Hautoberfläche, Pigmentierungen, feine Linien und Hautstruktur. Ein operatives Facelift ist bei starker Erschlaffung die wirksamere, aber auch deutlich invasivere Methode.

MethodeHauptwirkungGeeignet für
FadenliftingStraffung und Kollagenbildungleichte bis moderate Hauterschlaffung
HyaluronVolumenaufbau und FaltenauffüllungVolumenverlust und einzelne Falten
BotulinumtoxinEntspannung mimischer FaltenStirn, Zornesfalte, Krähenfüße
LaserbehandlungVerbesserung der HautstrukturHautbild, feine Linien, Oberfläche
Operatives Faceliftdeutliche Gewebestraffungstarke Hauterschlaffung

Können andere Behandlungen mit Fadenlifting kombiniert werden?

Ein Fadenlifting kann mit anderen ästhetischen Behandlungen kombiniert werden, wenn mehrere Alterungsprozesse gleichzeitig behandelt werden sollen. Fäden können Gewebe anheben, ersetzen aber keinen gezielten Volumenaufbau.

Hyaluron kann sinnvoll sein, wenn Wangen, Schläfen oder andere Bereiche an Fülle verloren haben. Botulinumtoxin kann ergänzen, wenn mimische Falten bestehen. Laserbehandlungen können zusätzlich helfen, Hautstruktur, Pigmentierungen oder feine Linien zu verbessern.

Welche Kombination sinnvoll ist, sollte immer individuell geplant werden. Entscheidend sind Hautqualität, Volumenverteilung, Faltenart und gewünschtes Ergebnis.

So wirkt das Ergebnis natürlich und harmonisch

Ein natürliches Ergebnis entsteht durch sorgfältige Planung. Gesichtsanatomie, Hautqualität, Alterungsprozess und persönliche Wünsche müssen berücksichtigt werden. Ziel ist eine dezente Straffung, die das Gesicht frischer und wacher wirken lässt.

Wichtig ist auch die passende Auswahl der Fäden. Glatte Fäden können die Hautqualität unterstützen, während Fäden mit Widerhaken oder Kegelchen mehr Lifting Kraft bieten. Eine erfahrene Behandlerin oder ein erfahrener Behandler entscheidet, welche Technik zum gewünschten Ergebnis passt.

Jedes Gesicht altert anders. Deshalb sollte ein Fadenlifting nie nach einem starren Schema erfolgen, sondern individuell geplant werden.

Fazit: Natürlich strafferes Gesicht ohne chirurgischen Eingriff

Ein Fadenlifting bietet eine moderne Möglichkeit, leichte bis moderate Hauterschlaffung ohne operativen Eingriff zu behandeln. Die Fäden können abgesunkene Partien sanft anheben, Konturen definieren und zusätzlich die körpereigene Kollagenbildung unterstützen.

Besonders geeignet ist die Methode für Patientinnen und Patienten, die sich ein natürlich strafferes Erscheinungsbild mit kurzer Ausfallzeit wünschen. Bei starkem Hautüberschuss, ausgeprägtem Volumenverlust oder sehr tiefen Falten stößt das Fadenlifting jedoch an Grenzen.

Entscheidend für ein harmonisches Ergebnis sind die richtige Indikation, die passende Auswahl der Fäden, eine präzise Platzierung und eine sorgfältige Nachsorge. Eine persönliche Beratung hilft dabei, realistische Ergebnisse und mögliche Alternativen sicher einzuordnen.

Häufige Fragen zum Fadenlifting

Wie lange hält ein Fadenlifting?

Die Wirkung eines Fadenliftings hält in der Regel etwa 12 bis 24 Monate an. Die genaue Haltbarkeit hängt unter anderem von Hautqualität, Alter, Lebensstil, Behandlungsareal, Anzahl der Fäden und verwendetem Fadentyp ab. Da die Fäden die körpereigene Kollagenbildung anregen können, kann der straffende Effekt auch nach dem schrittweisen Abbau der Fäden noch wahrnehmbar bleiben. Bei nachlassendem Ergebnis kann die Behandlung häufig wiederholt werden.

Was kostet ein Fadenlifting?

Die Kosten hängen vor allem vom Behandlungsumfang ab. Entscheidend sind Anzahl und Art der Fäden, die behandelten Areale sowie die Erfahrung der Praxis. Kleinere Behandlungen beginnen häufig ab etwa 800 Euro, umfangreichere Behandlungen können deutlich teurer sein. Da jedes Gesicht individuell geplant wird, sollte im Beratungsgespräch ein transparenter Kostenplan und Behandlungsplan erstellt werden.

Ist ein Fadenlifting schmerzhaft?

Ein Fadenlifting wird in der Regel unter lokaler Betäubung durchgeführt und gilt daher als gut verträglich. Während der Behandlung spüren Patientinnen und Patienten meist eher Druck, Ziehen oder ein Spannungsgefühl als starke Schmerzen. Nach der Behandlung können leichte Schmerzen, Spannungsgefühle oder Druckempfindlichkeit auftreten, die meist nach wenigen Tagen abklingen. Bei starken oder zunehmenden Beschwerden sollte eine ärztliche Kontrolle erfolgen.

Welche Nebenwirkungen können nach einem Fadenlifting auftreten?

Nach einem Fadenlifting können Schwellungen, Rötungen, leichte Hämatome, Spannungsgefühl oder kleine Unebenheiten auftreten. Auch leichte Dellen entlang der Fadenverläufe sind möglich und bilden sich häufig im Rahmen der Heilung zurück. Selten treten Entzündungen, Unverträglichkeiten, sichtbare oder tastbare Fäden, Fadenverschiebungen oder asymmetrische Ergebnisse auf. Das Risiko sinkt deutlich, wenn die Behandlung fachgerecht, hygienisch und mit genauer Kenntnis der Gesichtsanatomie durchgeführt wird.

Wie lange dauert die Heilung nach einem Fadenlifting?

Viele Patientinnen und Patienten sind nach 1 bis 3 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Leichte Schwellungen, Rötungen oder Blutergüsse können jedoch noch einige Tage sichtbar sein. Das Gewebe braucht länger, um sich vollständig zu stabilisieren. In den ersten Tagen sollten starke Mimik, Druck, Reiben, Sport und Hitze vermieden werden. Sport, Sauna und Solarium sollten meist für etwa 14 Tage pausieren, Massagen und intensive Gesichtsbehandlungen je nach Empfehlung der Praxis etwas länger.

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