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Mommy Makeover Schwangerschaft Stillzeit

Mommy Makeover: Welche Behandlungen nach Schwangerschaft und Stillzeit möglich sind

Was Sie in diesem Beitrag erwartet:

Eine Schwangerschaft verändert den Körper auf natürliche Weise. Bauch, Brust und Bindegewebe werden über Monate stark beansprucht und nicht jede Veränderung bildet sich anschließend vollständig zurück. Viele Frauen bemerken nach Schwangerschaft und Stillzeit erschlaffte Haut, hartnäckige Fettdepots oder Veränderungen der Brustform, obwohl sie sich gesund ernähren und regelmäßig bewegen.

Genau hier setzt das sogenannte Mommy Makeover an. Der Begriff stammt aus dem englischsprachigen Raum, beschreibt jedoch kein festes Behandlungspaket. Vielmehr handelt es sich um ein individuell zusammengestelltes Behandlungskonzept, das verschiedene ästhetische Eingriffe nach Schwangerschaft und Stillzeit kombinieren kann. Ziel ist nicht Perfektion, sondern ein harmonisches Körpergefühl und eine Form, mit der Sie sich wieder wohlfühlen können.

In diesem Blogartikel erfahren Sie, welche Behandlungen nach Schwangerschaft und Stillzeit möglich sind, wann ein Mommy Makeover sinnvoll sein kann und welche Voraussetzungen, Risiken, Heilungszeiten und Kosten berücksichtigt werden sollten.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ein Mommy Makeover kombiniert verschiedene ästhetische Eingriffe nach Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Häufige Behandlungen sind Bauchdeckenstraffung, Bruststraffung, Brustvergrößerung und Fettabsaugung.
  • Nicht alle Eingriffe müssen zwingend in einer einzigen Operation erfolgen.
  • Voraussetzung ist meist eine abgeschlossene Stillzeit und ein stabiles Körpergewicht.
  • Die Behandlung wird individuell an Körper, Wünsche, Alltag und Erholungszeit angepasst.
  • Eine seriöse Planung berücksichtigt Operationsdauer, Heilungsphase und Unterstützung im Alltag.
  • Heilungsdauer und Schonzeit hängen vom Umfang der Eingriffe ab.

Was versteht man unter einem Mommy Makeover?

Ein Mommy Makeover bezeichnet die Kombination verschiedener ästhetischer Behandlungen, die speziell auf körperliche Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit abgestimmt sind. Im Mittelpunkt stehen meist Bauch, Brust und Körperkontur. Ziel ist es, erschlafftes Gewebe zu straffen, verlorenes Volumen auszugleichen und hartnäckige Fettdepots zu reduzieren.

Der Begriff beschreibt kein festes Operationsschema. Jede Frau bringt andere Voraussetzungen, Wünsche und körperliche Veränderungen mit. Deshalb wird ein Mommy Makeover immer individuell geplant. Während bei manchen Patientinnen eine Bauchdeckenstraffung im Vordergrund steht, wünschen sich andere vor allem eine Bruststraffung, eine Brustvergrößerung oder eine Fettabsaugung bestimmter Regionen.

Wichtig ist eine realistische Betrachtung. Ein Mommy Makeover soll den Körper nicht künstlich verändern, sondern die Silhouette harmonischer erscheinen lassen und das persönliche Wohlbefinden verbessern.

Warum sich der Körper nach Schwangerschaft und Stillzeit verändert

Während der Schwangerschaft passt sich der Körper an das Wachstum des Kindes an. Haut, Muskeln und Bindegewebe werden gedehnt, hormonelle Veränderungen beeinflussen Fettverteilung und Brustvolumen. Nach der Geburt bilden sich viele Veränderungen teilweise zurück, aber nicht immer vollständig.

Besonders häufig betroffen ist die Bauchregion. Durch die starke Dehnung kann überschüssige Haut zurückbleiben. Gleichzeitig kann sich die gerade Bauchmuskulatur auseinanderziehen, eine sogenannte Rektusdiastase. Diese muss nicht immer operativ behandelt werden, sollte aber individuell beurteilt werden, wenn sie Beschwerden verursacht oder die Bauchwand deutlich vorgewölbt bleibt.

Auch die Brust verändert sich häufig. Nach der Stillzeit kommt es bei vielen Frauen zu Volumenverlust, abgesunkenem Gewebe oder einer veränderten Form. Manche Patientinnen berichten dagegen über dauerhaft größere und schwerere Brüste, die körperlich belasten können.

Hinzu kommen Fettdepots, die trotz Sport und gesunder Ernährung bestehen bleiben können. Vor allem Bauch, Hüften, Taille und Oberschenkel reagieren oft empfindlich auf hormonelle Veränderungen während und nach der Schwangerschaft.

Welche Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit besonders häufig auftreten

VeränderungTypische UrsacheMögliche Behandlung
Hautüberschuss am BauchDehnung während der SchwangerschaftBauchdeckenstraffung
RektusdiastaseAuseinanderweichen der BauchmuskulaturBauchdeckenstraffung mit Muskelkorrektur
Hängende oder leere BrustVolumenverlust nach der StillzeitBruststraffung oder Brustvergrößerung
Hartnäckige FettdepotsHormonelle VeränderungenFettabsaugung
Veränderte KörperkonturGewebeerschlaffungKombination verschiedener Eingriffe
Beschwerden oder Gewebeveränderungen im IntimbereichGeburt und GewebebelastungIntimchirurgische Eingriffe

Welche Bereiche stehen beim Mommy Makeover im Mittelpunkt?

Bei einem Mommy Makeover stehen meist jene Körperbereiche im Fokus, die durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit besonders stark verändert wurden. Häufig betrifft das Bauch, Brust und Körperkontur. In manchen Fällen können auch Beschwerden im Intimbereich eine Rolle spielen.

Nicht jede Veränderung muss behandelt werden. Entscheidend ist, welche Bereiche persönlich belasten, welche Befunde medizinisch sinnvoll korrigiert werden können und welche Kombination von Eingriffen sicher vertretbar ist.

Welche Behandlungen Teil eines Mommy Makeovers sein können

Welche Eingriffe Teil eines Mommy Makeovers sind, hängt von der individuellen Ausgangssituation ab. Häufig werden Behandlungen an Bauch, Brust und Körperkontur miteinander kombiniert. Ziel ist ein harmonisches Gesamtergebnis, das zur Körperform und zu den persönlichen Wünschen passt.

Bauchdeckenstraffung nach Schwangerschaft

Die Bauchdeckenstraffung gehört zu den häufigsten Bestandteilen eines Mommy Makeovers. Sie eignet sich vor allem dann, wenn überschüssige Haut oder eine erschlaffte Bauchdecke bestehen bleiben. Während des Eingriffs wird überschüssiges Gewebe entfernt und die Bauchkontur neu geformt.

Häufig wird gleichzeitig eine Rektusdiastase korrigiert. Dabei werden die auseinandergewichenen Bauchmuskeln wieder zusammengeführt, wodurch die Bauchwand stabilisiert wird. Viele Patientinnen empfinden den Bauch dadurch nicht nur flacher, sondern auch kräftiger und stabiler.

Eine Bauchdeckenstraffung ersetzt allerdings keine Gewichtsabnahme. Idealerweise sollte das Körpergewicht vor dem Eingriff möglichst stabil sein. Bestehen vor allem lokale Fettdepots ohne deutlichen Hautüberschuss, kann je nach Befund eher eine Fettabsaugung infrage kommen.

Bruststraffung nach Schwangerschaft und Stillzeit

Nach Schwangerschaft und Stillzeit verliert die Brust häufig an Spannkraft. Das Gewebe kann absinken und die Brust leerer wirken als zuvor. Eine Bruststraffung hebt die Brust an und formt sie neu, ohne zwingend zusätzliches Volumen einzusetzen.

Je nach Ausgangssituation wird überschüssige Haut entfernt und das vorhandene Gewebe neu modelliert. Ziel ist eine natürliche und proportionierte Brustform, die besser zur restlichen Körperkontur passt.

Wenn neben der Erschlaffung auch ein deutlicher Volumenverlust besteht, kann eine Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden. Wie sichtbar Narben später sind, hängt vom individuellen Befund und der gewählten Schnittführung ab.

Brustvergrößerung nach der Stillzeit

Nicht jede Brust benötigt nach Schwangerschaft und Stillzeit eine Straffung allein. Manche Frauen empfinden vor allem den Verlust von Volumen als belastend. In solchen Fällen kann eine Brustvergrößerung sinnvoll sein.

Das Volumen kann entweder mit Implantaten oder mit Eigenfett aufgebaut werden. Implantate ermöglichen meist eine deutlichere Volumenzunahme, während Eigenfett eher für moderate und besonders natürliche Volumenverbesserungen eingesetzt wird.

Für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett muss ausreichend Fettgewebe an geeigneten Entnahmestellen vorhanden sein. Wichtig ist außerdem, dass die Stillzeit vollständig abgeschlossen ist. Erst mehrere Monate nach dem Abstillen lässt sich das endgültige Brustvolumen realistisch beurteilen.

Brustverkleinerung bei dauerhaft vergrößerter Brust

Nicht alle Frauen verlieren nach Schwangerschaft und Stillzeit Brustvolumen. Manche Patientinnen berichten über dauerhaft größere und schwerere Brüste. Dies kann neben ästhetischen Aspekten auch körperliche Beschwerden wie Nacken- oder Rückenschmerzen verursachen.

Eine Brustverkleinerung reduziert überschüssiges Drüsen-, Fett- und Hautgewebe und formt die Brust neu. Dadurch lässt sich häufig nicht nur die Körperproportion verbessern, sondern auch die körperliche Belastung reduzieren.

Fettabsaugung nach Schwangerschaft

Eine Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt, dient der gezielten Entfernung hartnäckiger Fettdepots. Besonders häufig betroffen sind Bauch, Hüften, Taille, Rücken oder Oberschenkel.

Die Behandlung eignet sich für Fettpolster, die trotz Sport und gesunder Ernährung bestehen bleiben. Wichtig ist jedoch, dass eine Fettabsaugung keine Methode zur Gewichtsreduktion darstellt. Ziel ist vielmehr die Verbesserung der Körperkontur.

Ebenso ersetzt eine Fettabsaugung keine Hautstraffung. Wenn nach der Schwangerschaft ein deutlicher Hautüberschuss besteht, reicht eine Fettabsaugung allein oft nicht aus. In Kombination mit einer Bauchdeckenstraffung oder Brustoperation kann sie jedoch dazu beitragen, die Gesamtsilhouette harmonischer wirken zu lassen.

Intimchirurgische Eingriffe nach der Geburt

Auch der Intimbereich kann sich durch Schwangerschaft und Geburt verändern. Manche Frauen empfinden vergrößerte Schamlippen oder verändertes Gewebe im Intimbereich als störend oder belastend. Neben ästhetischen Aspekten können auch Beschwerden wie Reibung, Druckgefühl, Einschränkungen beim Sport oder ein unangenehmes Gefühl in enger Kleidung eine Rolle spielen.

Im Rahmen eines Mommy Makeovers können daher auch intimchirurgische Eingriffe infrage kommen. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von Beschwerden, Befund und individuellen Wünschen ab. Gerade in diesem sensiblen Bereich ist eine diskrete und ausführliche Beratung besonders wichtig.

Welche Eingriffe kombiniert werden können

Ein Mommy Makeover bedeutet nicht automatisch, dass alle Eingriffe in einer einzigen Operation durchgeführt werden müssen. Häufig werden sinnvolle Kombinationen individuell geplant.

Besonders oft werden Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung miteinander kombiniert. Auch Bruststraffung und Brustvergrößerung können gemeinsam erfolgen. In manchen Fällen werden Brustoperationen, Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung in einem übergeordneten Behandlungskonzept zusammengeführt.

Ziel ist ein stimmiges Gesamtergebnis bei vertretbarer körperlicher Belastung. Umfangreiche Kombinationseingriffe sind nicht für jede Patientin geeignet. Deshalb erfolgt die Planung immer abhängig von Gesundheitszustand, Operationsdauer, Alltagssituation und gewünschtem Umfang.

Mommy Makeover in einer Operation oder in mehreren Schritten?

Viele Patientinnen wünschen sich, mehrere Veränderungen in einem Eingriff behandeln zu lassen. Das kann Vorteile haben, weil nur eine Narkose, eine Operationsphase und eine gemeinsame Heilungszeit notwendig sind.

Gleichzeitig ist nicht jede Kombination medizinisch sinnvoll. Je länger eine Operation dauert und je umfangreicher die behandelten Bereiche sind, desto größer können körperliche Belastung, Schwellungen und Erholungszeit ausfallen. Deshalb kann es sicherer sein, Eingriffe auf mehrere Termine aufzuteilen.

Ob ein Mommy Makeover in einer Operation oder schrittweise geplant wird, hängt von Gesundheitszustand, Umfang der Eingriffe, Operationsdauer, Unterstützung im Alltag und persönlichen Prioritäten ab. Sicherheit und ein langfristig harmonisches Ergebnis sollten dabei immer im Vordergrund stehen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Mommy Makeover?

Nach Schwangerschaft und Stillzeit sollte dem Körper zunächst Zeit gegeben werden, sich natürlich zurückzubilden. Viele Veränderungen bessern sich in den ersten Monaten von selbst.

Vor allem die Stillzeit sollte vollständig beendet sein. Erst danach stabilisieren sich Brustgewebe und Hormonhaushalt wieder. Viele Fachärzte empfehlen deshalb, mehrere Monate nach dem Abstillen abzuwarten, bevor Brustoperationen geplant werden.

Auch ein stabiles Körpergewicht spielt eine wichtige Rolle. Größere Gewichtsschwankungen nach dem Eingriff können das Ergebnis beeinflussen. Zudem sollte die Familienplanung idealerweise abgeschlossen sein, da erneute Schwangerschaften Haut und Gewebe erneut belasten können.

Ebenso wichtig ist die persönliche Lebenssituation. Gerade bei kleinen Kindern sollte vorab geklärt werden, wer während der Heilungsphase im Alltag unterstützt. Heben, Tragen, Haushalt und Kinderbetreuung können in den ersten Wochen nur eingeschränkt möglich sein.

Wie ein Mommy Makeover individuell geplant wird

Vor jeder Behandlung steht ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei werden körperliche Voraussetzungen, Wünsche und realistische Behandlungsziele besprochen.

Entscheidend sind unter anderem Hautüberschuss, Gewebequalität, mögliche Rektusdiastase, Brustform, lokale Fettdepots und die allgemeine gesundheitliche Situation. Auch Alltag, Kinderbetreuung und verfügbare Erholungszeit fließen in die Planung ein.

Auf dieser Grundlage entsteht ein individueller Behandlungsplan. Nicht jede Frau benötigt dieselben Eingriffe und nicht jede Behandlung muss gleichzeitig durchgeführt werden. Ziel ist ein sinnvolles und medizinisch verantwortbares Gesamtkonzept.

Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch

  • Welche Körperbereiche empfinden Sie als besonders belastend?
  • Ist die Stillzeit vollständig beendet?
  • Besteht noch Kinderwunsch?
  • Ist das Körpergewicht stabil?
  • Welche Erwartungen bestehen an das Ergebnis?
  • Gibt es Unterstützung im Alltag während der Heilungsphase?
  • Welche Erholungszeit lässt sich realistisch einplanen?
  • Bestehen Vorerkrankungen oder regelmäßige Medikamenteneinnahmen?

Ablauf und Heilungsphase eines Mommy Makeovers

Der genaue Ablauf hängt davon ab, welche Eingriffe durchgeführt werden. Kleinere Kombinationen können ambulant erfolgen, umfangreichere Operationen benötigen meist einen kurzen stationären Aufenthalt.

Nach dem Eingriff sind Schwellungen, Spannungsgefühle, Blutergüsse und vorübergehende Bewegungseinschränkungen normal. Häufig werden Kompressionskleidung oder spezielle BHs getragen, um Heilung und Formstabilität zu unterstützen.

Die Schonzeit sollte ernst genommen werden. Körperliche Belastung, schweres Heben und Sport sind in den ersten Wochen meist eingeschränkt. Gerade Mütter sollten deshalb frühzeitig Unterstützung für Haushalt und Kinderbetreuung organisieren.

Je nach Eingriff kann es sinnvoll sein, in den ersten Wochen eine angepasste Schlafposition einzuhalten, etwa in Rückenlage oder mit leicht erhöhtem Oberkörper. Narbenpflege sollte erst nach ärztlicher Freigabe beginnen. Kontrolltermine sind wichtig, um den Heilungsverlauf zu überprüfen und mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

Übliche Ausfall- und Regenerationszeiten

BehandlungGesellschaftsfähigSportpause
Bauchdeckenstraffungca. 2 Wochenca. 6 Wochen
Bruststraffungca. 1 bis 2 Wochenca. 4 bis 6 Wochen
Brustvergrößerungca. 1 bis 2 Wochenca. 4 bis 6 Wochen
Fettabsaugungwenige Tage bis 2 Wochenca. 4 Wochen

Mommy Makeover ohne Operation: Welche Möglichkeiten gibt es?

Nicht jede Veränderung nach Schwangerschaft und Stillzeit muss operativ behandelt werden. Sport, gesunde Ernährung, Physiotherapie, Hautpflege und apparative Behandlungen können dazu beitragen, das Körpergefühl zu verbessern, die Muskulatur zu stärken und die Hautqualität zu unterstützen.

Besonders bei leichter Gewebeerschlaffung oder kleinen Fettdepots können nicht-operative Maßnahmen eine sinnvolle erste Option sein. Auch Physiotherapie kann hilfreich sein, wenn nach der Schwangerschaft eine Rektusdiastase oder eine geschwächte Rumpfmuskulatur besteht.

Wichtig ist jedoch eine realistische Erwartung. Ausgeprägter Hautüberschuss, eine deutlich abgesunkene Brust oder eine starke Bauchdeckenerschlaffung lassen sich durch Sport oder Pflege meist nicht vollständig korrigieren. In solchen Fällen kann ein operativer Eingriff die wirksamere Methode sein.

Welche Risiken und Grenzen ein Mommy Makeover haben kann

Wie jeder operative Eingriff bringt auch ein Mommy Makeover gewisse Risiken mit sich. Dazu gehören unter anderem Schwellungen, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung. Auch Nachblutungen, Infektionen oder Thrombosen können grundsätzlich auftreten, lassen sich durch sorgfältige Planung und Nachsorge jedoch meist minimieren.

Bei Kombinationseingriffen können Operationsdauer, körperliche Belastung und Erholungszeit höher ausfallen als bei einzelnen Behandlungen. Deshalb ist eine realistische Planung besonders wichtig.

Bei Brustoperationen bestehen zusätzliche Risiken wie Veränderungen des Brustgefühls oder mögliche Einschränkungen der Stillfähigkeit. Werden Implantate eingesetzt, können in seltenen Fällen Implantatverschiebungen, Kapselfibrosen oder spätere Wechseloperationen notwendig werden.

Ebenso wichtig sind realistische Erwartungen. Ein Mommy Makeover kann die Körperkontur deutlich verbessern, ersetzt jedoch keine Gewichtsabnahme und stoppt auch natürliche Alterungsprozesse nicht. Ergebnisse bleiben meist langfristig stabil, können aber durch starke Gewichtsschwankungen oder erneute Schwangerschaften beeinflusst werden.

Welche Kosten bei einem Mommy Makeover entstehen können

Die Kosten eines Mommy Makeovers lassen sich nicht pauschal angeben, da sie stark vom Umfang der Behandlung abhängen. Ein Mommy Makeover kann aus einem einzelnen Eingriff bestehen oder mehrere Operationen kombinieren.

Entscheidend sind Art und Anzahl der Eingriffe, Operationsdauer, Narkose, Klinikaufenthalt, Materialien, Nachsorge und mögliche Kompressionskleidung. Eine Kombination aus Bauchdeckenstraffung, Brustoperation und Fettabsaugung ist daher deutlich aufwendiger als ein einzelner Eingriff.

Eine genaue Einschätzung ist erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch möglich, wenn Befund, Behandlungsziel und Operationsumfang feststehen.

Welche Faktoren die Kosten beeinflussen

Zu den wichtigsten Kostenfaktoren gehören:

  • Art und Anzahl der geplanten Eingriffe
  • Operationsdauer und Narkose
  • ambulante oder stationäre Durchführung
  • Einsatz von Implantaten oder Eigenfett
  • Umfang der Nachsorge
  • notwendige Kompressionskleidung oder Spezial-BHs
  • mögliche Voruntersuchungen

Übernimmt die Krankenkasse Kosten?

In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Mommy Makeover um eine ästhetische Behandlung, deren Kosten privat getragen werden. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist daher eher selten.

In Einzelfällen kann eine medizinische Indikation geprüft werden, etwa bei ausgeprägten funktionellen Beschwerden, starken Hautreizungen oder rekonstruktiven Fragestellungen. Ob eine Beteiligung der Krankenkasse möglich ist, hängt vom individuellen Befund und der jeweiligen Versicherung ab.

Fazit: Mommy Makeover individuell planen lassen

Ein Mommy Makeover ist kein festes Operationspaket, sondern ein individuell geplantes Behandlungskonzept für Frauen, die sich nach Schwangerschaft und Stillzeit wieder wohler in ihrem Körper fühlen möchten. Welche Eingriffe sinnvoll sind, hängt von den körperlichen Veränderungen, dem Gesundheitszustand, den persönlichen Wünschen und der verfügbaren Erholungszeit ab.

Häufig stehen Bauch, Brust und Körperkontur im Mittelpunkt. Entscheidend ist jedoch nicht, möglichst viele Behandlungen zu kombinieren, sondern ein sicheres und harmonisches Gesamtkonzept zu entwickeln.

Eine ausführliche fachärztliche Beratung hilft dabei, Möglichkeiten, Grenzen, Risiken und Heilungszeiten realistisch einzuschätzen. So kann ein Mommy Makeover dazu beitragen, die Körperwahrnehmung nachhaltig zu verbessern, ohne die Natürlichkeit aus dem Blick zu verlieren.

Häufige Fragen zum Mommy Makeover

Was ist ein Mommy Makeover genau?

Ein Mommy Makeover ist kein einzelner Eingriff, sondern ein individuell geplantes Behandlungskonzept nach Schwangerschaft und Stillzeit. Häufig kombiniert werden Bauchdeckenstraffung, Bruststraffung, Brustvergrößerung, Fettabsaugung oder in manchen Fällen intimchirurgische Eingriffe. Welche Behandlungen sinnvoll sind, hängt von Ihrer körperlichen Ausgangssituation, Ihren Wünschen und der medizinischen Machbarkeit ab.

Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Mommy Makeover nach der Schwangerschaft?

Ein Mommy Makeover sollte erst geplant werden, wenn sich der Körper ausreichend regeneriert hat. Häufig wird empfohlen, mehrere Monate nach Ende der Stillzeit zu warten, damit sich Hormone, Brustform und Brustvolumen stabilisieren können. Zusätzlich sollte das Körpergewicht möglichst konstant sein.

Welche Eingriffe gehören typischerweise zu einem Mommy Makeover?

Zu den häufigsten Eingriffen gehören Bauchdeckenstraffung, Bruststraffung, Brustvergrößerung, Fettabsaugung und teilweise Intimchirurgie. Besonders oft stehen Bauch und Brust im Mittelpunkt, weil diese Bereiche durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit stark verändert werden können.

Muss bei einem Mommy Makeover alles in einer Operation gemacht werden?

Nein. Ein Mommy Makeover kann mehrere Eingriffe kombinieren, muss aber nicht vollständig in einer einzigen Operation erfolgen. Ob Behandlungen gemeinsam durchgeführt oder auf mehrere Termine verteilt werden, hängt vom Umfang, der Operationsdauer, Ihrem Gesundheitszustand und dem gewünschten Ergebnis ab. Eine seriöse Planung berücksichtigt immer die körperliche Belastung und Sicherheit.

Was kostet ein Mommy Makeover?

Die Kosten lassen sich nicht pauschal nennen, da ein Mommy Makeover individuell zusammengestellt wird. Entscheidend sind Art und Anzahl der Eingriffe, Narkose, Klinikaufenthalt, Operationsdauer und Nachsorge. Deshalb ist eine genaue Kosteneinschätzung erst nach einer persönlichen Untersuchung und Beratung möglich.

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