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CO₂-Laserbehandlung

CO₂-Laser: moderne Hauterneuerung bei Narben, Falten und Sonnenschäden 

Was Sie in diesem Beitrag erwartet:

Die Haut verändert sich im Laufe der Jahre sichtbar. Erste Fältchen entstehen, die Haut wirkt ungleichmäßiger und Sonnenschäden oder Narben können das Hautbild zusätzlich beeinflussen. Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich deshalb eine Methode, die die Haut effektiv erneuert, ohne direkt auf einen operativen Eingriff zurückgreifen zu müssen.

Genau hier setzt die moderne CO₂-Laserbehandlung an. Der fraktionierte CO₂-Laser zählt zu den etablierten Verfahren der ästhetischen Medizin, wenn es um Hauterneuerung, Hautstruktur und Kollagenstimulation geht. Durch gezielte Mikroverletzungen kann die natürliche Regeneration der Haut angeregt werden. Die Haut erneuert sich schrittweise und kann glatter, frischer und ebenmäßiger wirken.

Besonders häufig wird die Behandlung bei Falten, Aknenarben, sonnengeschädigter Haut, Pigmentunregelmäßigkeiten oder erweiterten Poren eingesetzt. Gleichzeitig ermöglicht die moderne fraktionierte Technologie eine präzise und vergleichsweise schonende Behandlung mit kontrollierbarer Ausfallzeit.

In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie der CO₂-Laser funktioniert, für wen die Behandlung geeignet ist, wie der Heilungsverlauf aussieht und welche Ergebnisse realistisch möglich sind.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der fraktionierte CO₂-Laser kann die natürliche Hauterneuerung und Kollagenbildung anregen.
  • Die Behandlung eignet sich bei Falten, Narben, Sonnenschäden, Pigmentunregelmäßigkeiten und grober Hautstruktur.
  • Besonders häufig werden Gesicht, Augenpartie, Hals, Dekolleté und Hände behandelt.
  • Je nach Hautzustand sind häufig 1 bis 3 Sitzungen sinnvoll.
  • Erste Effekte können nach 1 bis 2 Wochen sichtbar werden, der Kollagenaufbau entwickelt sich über mehrere Monate.
  • Nach der Behandlung treten vorübergehend Rötungen, Schwellungen und Schuppungen auf.
  • Konsequenter Sonnenschutz mit LSF 50 plus ist nach der Behandlung besonders wichtig.

Was ist ein CO₂-Laser?

Der CO₂-Laser ist ein medizinischer Kohlendioxidlaser, der gezielt zur Hauterneuerung eingesetzt wird. Das Laserlicht arbeitet mit hoher Präzision und trägt kontrolliert kleinste Bereiche der Haut ab. Gleichzeitig wird Wärme in tiefere Hautschichten geleitet, wodurch die Kollagenproduktion angeregt werden kann.

Moderne fraktionierte CO₂-Laser gelten heute als bewährte Methode zur Behandlung von Hautalterung und strukturellen Hautveränderungen. Anders als ältere Lasersysteme arbeiten sie nicht flächig, sondern behandeln die Haut in vielen kleinen Mikroarealen. Dadurch regeneriert sich das umliegende Gewebe schneller und die Ausfallzeit kann reduziert werden.

Je nach Einstellung kann die Behandlung oberflächlicher oder intensiver durchgeführt werden. Dadurch lässt sich der CO₂-Laser an Hauttyp, Behandlungsziel und gewünschte Ausfallzeit anpassen.

Besonders geeignet ist die Methode zur Verbesserung von feinen Linien, Aknenarben, Operationsnarben, Sonnenschäden, Pigmentunregelmäßigkeiten, erschlaffter Haut, grobporiger Haut und einem unebenen Hautbild. In bestimmten Fällen kann der CO₂-Laser auch zur gezielten Abtragung einzelner Hautveränderungen eingesetzt werden.

Wie funktioniert eine CO₂-Laserbehandlung?

Der Laser erzeugt kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut. Diese winzigen thermischen Reize aktivieren die natürlichen Reparaturmechanismen des Körpers. Die Haut beginnt, neue Hautzellen zu bilden und vermehrt Kollagen aufzubauen.

Dadurch kann sich nicht nur die oberflächliche Hautstruktur verbessern. Auch tiefere Hautschichten können gefestigt werden. Das Ergebnis entwickelt sich schrittweise und wirkt häufig natürlicher als rein oberflächliche kosmetische Verfahren.

Was bedeutet fraktionierter CO₂-Laser?

Bei der fraktionierten Technik wird die Laserenergie in viele kleine Punkte aufgeteilt. Zwischen den behandelten Bereichen bleibt gesundes Gewebe erhalten. Diese unbehandelten Hautinseln unterstützen die schnellere Regeneration.

Dadurch verbindet der fraktionierte CO₂-Laser intensive Hauterneuerung mit einer geringeren Belastung der Haut im Vergleich zu älteren Vollflächenlasern. Die Intensität kann individuell angepasst werden. So sind sowohl sanfte Auffrischungen als auch tiefere Hauterneuerungen möglich.

Wie der Laser Kollagenbildung und Hauterneuerung unterstützt

Die Wärmewirkung des Lasers kann dazu führen, dass sich bestehende Kollagenfasern zusammenziehen. Gleichzeitig wird die Neubildung von Kollagen angeregt. Dieser Prozess läuft über Wochen und Monate weiter.

Dadurch kann sich die Hautstruktur langfristig verbessern. Die Haut wirkt häufig glatter, Falten erscheinen reduziert, Narben können flacher werden, Poren wirken feiner und sonnengeschädigte Haut erscheint gleichmäßiger.

Für welche Hautprobleme eignet sich der CO₂-Laser?

Der CO₂-Laser wird vor allem eingesetzt, wenn die Hautstruktur sichtbar verbessert werden soll. Dabei kann die Behandlung sowohl bei frühen Hautveränderungen als auch bei ausgeprägteren Hautproblemen sinnvoll sein. Entscheidend ist immer eine individuelle Einschätzung des Hautzustands.

Falten und erschlaffte Haut

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft. Besonders im Gesicht entstehen feine Linien, Knitterfältchen und tiefere Falten. Der CO₂-Laser kann die Hautstruktur glätten, die Kollagenbildung anregen und die Straffung der Haut unterstützen.

Eine Behandlung kann sinnvoll sein, wenn erste feine Linien, Sonnenschäden oder Pigmentunregelmäßigkeiten sichtbar werden. Auch bei reiferer Haut wird der CO₂-Laser häufig eingesetzt, um Hautstruktur, Elastizität und Spannkraft zu verbessern.

Narben und ungleichmäßige Hautstruktur

Besonders Aknenarben sprechen häufig gut auf eine fraktionierte CO₂-Laserbehandlung an. Durch die Neubildung von Kollagen kann sich das Hautrelief schrittweise glätten. Unebenheiten wirken mit der Zeit flacher und weniger auffällig.

Auch Operationsnarben, Verletzungsnarben und oberflächliche Narbenstrukturen können behandelt werden. Das Ziel ist eine sichtbare Verbesserung der Hautstruktur, nicht zwingend eine vollständige Entfernung.

Sonnenschäden und Pigmentunregelmäßigkeiten

UV-Strahlung zählt zu den häufigsten Ursachen vorzeitiger Hautalterung. Sonnenschäden zeigen sich oft durch Pigmentunregelmäßigkeiten, einen ungleichmäßigen Teint, raue Hautstruktur und Elastizitätsverlust. Der CO₂-Laser kann geschädigte Hautschichten kontrolliert abtragen und die Hauterneuerung unterstützen.

Gerade bei dunkleren Hauttypen oder bei Neigung zu Pigmentstörungen ist eine besonders sorgfältige Abklärung wichtig, da das Risiko für Hyperpigmentierungen erhöht sein kann. Nach der Behandlung ist konsequenter Sonnenschutz entscheidend, damit neue Pigmentverschiebungen möglichst vermieden werden.

Erweiterte Poren und grobes Hautbild

Auch vergrößerte Poren und ein unruhiges Hautbild können durch die Kollagenstimulation verbessert werden. Die Haut erscheint nach mehreren Wochen häufig feiner und ebenmäßiger. Dieser Effekt entsteht vor allem durch die Straffung und Verdichtung der Hautstruktur.

Welche Bereiche können behandelt werden?

Der CO₂-Laser lässt sich an unterschiedlichen Körperregionen einsetzen. Besonders häufig wird die Behandlung im Gesicht durchgeführt, grundsätzlich sind aber auch weitere Areale möglich. Die Auswahl hängt vom Hautzustand, der Hautdicke und dem gewünschten Ergebnis ab.

Gesicht

Das Gesicht gehört zu den häufigsten Behandlungsregionen. Hier können Falten, Sonnenschäden, Narben und Poren besonders gezielt behandelt werden. Die Intensität wird dabei an die jeweilige Zone angepasst.

Augenpartie

Die Haut rund um die Augen ist sehr dünn und empfindlich. Gerade hier zeigen sich frühe Alterserscheinungen besonders deutlich. Eine CO₂-Laserbehandlung kann bei Krähenfüßen, feinen Unterlidfältchen, erschlaffter Haut und sonnengeschädigter Augenpartie unterstützen.

Hals und Dekolleté

Hals und Dekolleté sind oft dauerhaft UV-Strahlung ausgesetzt. Knitterfältchen und Pigmentunregelmäßigkeiten treten hier besonders häufig auf. Die Behandlung kann helfen, die Hautstruktur zu glätten und das Hautbild gleichmäßiger wirken zu lassen.

Da Hals und Dekolleté empfindlicher reagieren können, wird die Intensität hier besonders sorgfältig angepasst. Auch die Rötung kann in diesen Arealen länger sichtbar bleiben.

Hände

Auch die Hände zeigen oft früh sichtbare Zeichen der Hautalterung. Altersflecken und dünner werdende Haut können durch den Laser verbessert werden. Dadurch wirken die Hände häufig gepflegter und frischer.

Übersicht der häufigsten Behandlungsareale

BehandlungsarealTypische HautproblemeMögliche VerbesserungDurchschnittliche Ausfallzeit
GesichtFalten, Narben, PorenGlatteres Hautbild3 bis 10 Tage
AugenpartieKrähenfüße, erschlaffte HautStraffere Augenregion3 bis 7 Tage
HalsKnitterfältchenStraffere Haut5 bis 10 Tage
DekolletéSonnenschäden, PigmentunregelmäßigkeitenGleichmäßigerer Teint5 bis 10 Tage
HändeAltersflecken, dünne HautFrischeres Erscheinungsbild3 bis 7 Tage

Ablauf einer CO₂-Laserbehandlung

Die Behandlung erfolgt in mehreren klar strukturierten Schritten. Vor jeder Sitzung steht eine ausführliche Beratung und Hautanalyse. Dadurch kann die Laserintensität passend zum Hautzustand und zum gewünschten Ergebnis gewählt werden.

Persönliche Beratung und Hautanalyse

Zunächst wird geprüft, welcher Hauttyp vorliegt, welche Hautprobleme behandelt werden sollen und welche Intensität sinnvoll ist. Auch mögliche Kontraindikationen werden ausgeschlossen. Außerdem werden realistische Erwartungen und mögliche Ausfallzeiten besprochen.

Was vor der Behandlung wichtig ist

Vor der CO₂-Laserbehandlung sollte die Haut möglichst reizarm vorbereitet werden. Intensive Sonne und Solarium sollten bereits vor der Behandlung vermieden werden, da gebräunte oder gereizte Haut das Risiko für Pigmentverschiebungen erhöhen kann.

Auch aggressive Peelings, Fruchtsäuren oder Retinol sollten je nach ärztlicher Empfehlung einige Tage vor der Behandlung pausiert werden. Bei bekannter Neigung zu Herpes, besonders im Lippenbereich, sollte dies unbedingt im Beratungsgespräch erwähnt werden. In manchen Fällen kann eine vorbeugende Herpes-Therapie sinnvoll sein.

Auch Medikamente, Hauterkrankungen, frischer Sonnenbrand oder kürzlich durchgeführte ästhetische Behandlungen sollten vorab besprochen werden. So lässt sich besser einschätzen, ob die Behandlung zum geplanten Zeitpunkt sicher durchgeführt werden kann.

Vorbereitung der Haut vor der Behandlung

Vor der Behandlung wird die Haut gereinigt und desinfiziert. Häufig kommt zusätzlich eine Betäubungssalbe zum Einsatz, um die Behandlung angenehmer zu machen. Je nach Intensität kann auch eine lokale Betäubung sinnvoll sein.

So läuft die Laserbehandlung ab

Während der Behandlung gibt der Laser kontrollierte Energieimpulse in die Haut ab. Die Sitzung dauert meist zwischen 20 und 60 Minuten. Die genaue Dauer hängt vom Areal, der Intensität und dem Behandlungsziel ab.

Die Haut reagiert unmittelbar auf die Wärmewirkung. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung durch die vorherige Betäubungssalbe vor allem als Wärmegefühl, Brennen oder sanftes Stechen. Nach Abschluss wird die Haut beruhigt und gekühlt.

Was passiert direkt nach der Behandlung?

Nach der Sitzung ist die Haut gerötet und geschwollen. Häufig entsteht ein Gefühl, ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. In den folgenden Tagen kann es zu Schuppung, Spannungsgefühl, feinen Krusten und Trockenheit kommen.

Diese Reaktionen gehören zum normalen Heilungsprozess. Wichtig ist, Krusten nicht aktiv zu entfernen, sondern die Haut in Ruhe regenerieren zu lassen. So kann das Risiko für Reizungen, Narben und Pigmentverschiebungen reduziert werden.

Nachsorge und Hautpflege

Die Nachsorge spielt eine entscheidende Rolle für das Behandlungsergebnis. Besonders wichtig sind intensive Feuchtigkeitspflege, konsequenter UV-Schutz, der Verzicht auf reizende Pflegeprodukte, kein Solarium und keine direkte Sonneneinstrahlung.

Für etwa 48 Stunden sollte auf Sport verzichtet werden. Sauna und Schwimmbad sollten für rund 2 Wochen gemieden werden, damit die Haut nicht zusätzlich gereizt wird. Ein konsequenter Sonnenschutz mit LSF 50 plus ist für 4 bis 6 Wochen besonders wichtig.

Zusätzlich sollten Krusten nicht abgekratzt oder aktiv entfernt werden. Die Hautbarriere sollte mit reizfreier Pflege unterstützt werden. Retinol, Fruchtsäuren, Peelings oder stark aktive Pflegewirkstoffe sollten erst nach Freigabe durch die behandelnde Praxis wieder verwendet werden.

Make-up sollte ebenfalls erst nach ärztlicher Empfehlung aufgetragen werden, insbesondere solange die Haut noch offen, stark gereizt oder verkrustet ist. Saubere Hände und eine konsequente, aber sanfte Pflege helfen, Infektionen und Reizungen zu vermeiden.

Heilung, Ausfallzeit und sichtbare Ergebnisse

Die Regeneration erfolgt schrittweise. Wie lange die Heilung dauert, hängt vor allem von der Intensität der Behandlung ab. Auch Hauttyp, Areal und individuelle Wundheilung spielen eine Rolle.

Wie lange dauert die Regeneration der Haut?

Bei milderen Behandlungen beträgt die sichtbare Downtime häufig etwa 3 bis 5 Tage. Intensivere Hauterneuerungen können 10 bis 14 Tage benötigen. Die Haut bleibt oft noch einige Wochen leicht gerötet, während sich die Kollagenbildung weiterentwickelt.

Wann ist man wieder gesellschaftsfähig?

Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich nach milderen Behandlungen nach etwa 3 bis 5 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Nach intensiveren Sitzungen kann die Ausfallzeit länger ausfallen. Leichte Rötungen lassen sich nach Freigabe durch die Praxis häufig kaschieren.

Die tatsächliche Ausfallzeit kann je nach Intensität, Hauttyp und Behandlungsareal deutlich variieren. Deshalb sollte die Erholungszeit bereits im Beratungsgespräch realistisch geplant werden.

Wann sind erste Ergebnisse sichtbar?

Erste Effekte können häufig nach 1 bis 2 Wochen sichtbar werden. Das langfristige Ergebnis entsteht jedoch durch den Kollagenaufbau und entwickelt sich meist über 2 bis 6 Monate. Deshalb verbessert sich das Hautbild oft noch weiter, obwohl die äußerliche Heilung bereits abgeschlossen ist.

Wie lange hält das Ergebnis?

Da die Behandlung die Kollagenbildung anregt, können die Ergebnisse lange sichtbar bleiben. Bei guter Hautpflege und konsequentem UV-Schutz kann die Wirkung über längere Zeit erhalten bleiben. Lebensstil, Hautpflege und Sonnenschutz beeinflussen die Haltbarkeit wesentlich.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

Die sinnvolle Sitzungsanzahl hängt vom Hautzustand und Behandlungsziel ab. Für optimale Ergebnisse reichen häufig 1 bis 3 Sitzungen aus. Bei tieferen Falten, ausgeprägten Aknenarben oder stärkeren Sonnenschäden kann ein individueller Behandlungsplan mit weiteren Sitzungen notwendig sein.

Überblick: Heilungsverlauf nach einer CO₂-Laserbehandlung

ZeitraumTypische Reaktionen
Tag 1 bis 3Rötung, Schwellung, Wärmegefühl
Tag 3 bis 5Bei milderen Behandlungen deutliche Beruhigung der Haut
Tag 4 bis 7Schuppung und mögliche Krustenbildung
Woche 2Haut wirkt ruhiger und glatter
Monat 2 bis 6Kollagenaufbau und langfristige Hautverbesserung

Vorteile der CO₂-Laserbehandlung

Der CO₂-Laser zählt zu den wirksamen Methoden der nichtoperativen Hauterneuerung. Die Behandlung kombiniert eine sichtbare Verbesserung der Hautstruktur mit der Aktivierung körpereigener Reparaturprozesse.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Hauterneuerung ohne operativen Eingriff
  • Verbesserung von Falten, Narben, Poren und Sonnenschäden
  • individuell anpassbare Behandlungsintensität
  • langfristige Kollagenneubildung
  • schrittweise und natürliche Verbesserung des Hautbildes

Die Ergebnisse hängen jedoch immer vom Ausgangsbefund, der Behandlungsintensität und der konsequenten Nachsorge ab.

Risiken, Nebenwirkungen und wichtige Hinweise

Die CO₂-Laserbehandlung gilt als bewährtes Verfahren. Dennoch handelt es sich um eine medizinische Laserbehandlung mit möglichen Nebenwirkungen. Eine fachgerechte Durchführung und eine konsequente Nachsorge sind deshalb besonders wichtig.

Vorübergehende Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen, Schuppung, Krustenbildung, Spannungsgefühl und Trockenheit gehören zum normalen Heilungsverlauf. Sie zeigen, dass die Haut auf den Regenerationsreiz reagiert.

Selten kann es zu Pigmentstörungen, Infektionen, verlängerten Rötungen oder Narbenbildung kommen. Auch eine Herpesreaktivierung ist bei entsprechender Neigung möglich, insbesondere bei Behandlungen im Mundbereich.

Das Risiko für Pigmentverschiebungen steigt, wenn die Haut nach der Behandlung unzureichend geschützt wird oder zu früh starker UV-Strahlung ausgesetzt ist. Eine passende Laserintensität, fachgerechte Durchführung und konsequente Nachsorge reduzieren diese Risiken deutlich.

Für wen ist eine CO₂-Laserbehandlung nicht geeignet?

Von einer Behandlung wird häufig abgeraten bei aktiven Hautentzündungen, frischem Sonnenbrand, bestimmten Hauterkrankungen, Schwangerschaft oder starker Neigung zu Pigmentstörungen. Auch bei einer Neigung zu überschießender Narbenbildung ist besondere Vorsicht erforderlich.

Dunklere Hauttypen sind nicht grundsätzlich ausgeschlossen, benötigen jedoch eine besonders sorgfältige Prüfung und angepasste Laserintensität, da das Risiko für Hyperpigmentierungen erhöht sein kann. Die individuelle Eignung sollte immer im Beratungsgespräch geprüft werden.

Warum Sonnenschutz entscheidend ist

Die Haut reagiert nach der Behandlung empfindlicher auf UV-Strahlung. Ein Lichtschutzfaktor 50 plus ist für 4 bis 6 Wochen besonders wichtig, um Pigmentverschiebungen vorzubeugen. Auch direkte Sonne und Solarium sollten vor und nach der Behandlung für mehrere Wochen vermieden werden.

Kosten einer CO₂-Laserbehandlung

Die Kosten einer CO₂-Laserbehandlung hängen von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind Behandlungsareal, Intensität, Sitzungsanzahl und Hautzustand. Daher lässt sich der genaue Preis meist erst nach einer persönlichen Beratung seriös einschätzen.

Eine kleine Behandlung einzelner Areale ist deutlich günstiger als ein intensives Full-Face-Resurfacing. Auch die gewünschte Behandlungstiefe spielt eine Rolle. Je umfangreicher und intensiver die Behandlung ist, desto höher fällt in der Regel der Aufwand aus.

Bei vielen Behandlungszielen reichen 1 bis 3 Sitzungen aus, um eine sichtbare Verbesserung zu erreichen. Besonders bei tiefen Narben oder ausgeprägten Sonnenschäden können weitere Sitzungen sinnvoll sein. Der Behandlungsplan richtet sich nach dem gewünschten Ergebnis und der individuellen Regenerationsfähigkeit.

Übersicht typischer Kostenbereiche

Die folgenden Angaben dienen lediglich als grobe Orientierung. Je nach Praxis, Behandlungsumfang und individueller Ausgangssituation können die Kosten deutlich variieren.

BehandlungsarealDurchschnittliche SitzungsdauerHäufige SitzungsanzahlTypischer Preisrahmen
Kleine Gesichtsregion20 bis 30 Minuten1 bis 3 Sitzungenab 250 Euro
Full Face45 bis 60 Minuten1 bis 3 Sitzungenab 1.000 Euro
Augenpartie30 Minuten1 bis 2 Sitzungenab 700 Euro
Hals oder Dekolleté30 bis 45 Minuten1 bis 3 Sitzungenab 800 Euro

Fazit: Hauterneuerung mit dem CO₂-Laser individuell planen lassen

Der fraktionierte CO₂-Laser ist eine intensive und vielseitige Methode zur Hauterneuerung. Er kann Falten, Narben, Sonnenschäden und eine ungleichmäßige Hautstruktur sichtbar verbessern, indem er die natürliche Regeneration und Kollagenbildung der Haut anregt.

Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind eine genaue Hautanalyse, die passende Behandlungsintensität und eine konsequente Nachsorge. Besonders Sonnenschutz, reizfreie Pflege und Geduld während des Kollagenaufbaus spielen eine wichtige Rolle.

Da Ausfallzeit, Ergebnis und Risiken je nach Hauttyp, Areal und Intensität variieren, sollte die Behandlung immer individuell geplant und von erfahrenen medizinischen Fachkräften durchgeführt werden.

Häufige Fragen zur CO₂-Laserbehandlung

Wie lange dauert die Heilung nach einer CO₂-Laserbehandlung?

Bei milderen Behandlungen beträgt die sichtbare Downtime häufig etwa 3 bis 5 Tage. Intensivere Behandlungen können eine Heilungsphase von etwa 10 bis 14 Tagen erfordern. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich jedoch langsamer, da die Kollagenneubildung meist über 2 bis 6 Monate weiterläuft.

Wann bin ich nach dem CO₂-Laser wieder gesellschaftsfähig?

Viele Patientinnen und Patienten sind nach einer milderen Behandlung nach etwa 3 bis 5 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Bei intensiveren Behandlungen oder größeren Arealen kann die Ausfallzeit länger sein. Leichte Rötungen können noch einige Wochen sichtbar bleiben und gehören zum normalen Heilungsverlauf.

Wie viele Sitzungen sind beim CO₂-Laser notwendig?

Für optimale Ergebnisse reichen häufig 1 bis 3 Sitzungen aus. Die genaue Anzahl hängt vom Hautbild, der Indikation und der gewünschten Verbesserung ab. Bei ausgeprägten Aknenarben, tieferen Falten oder stärkeren Sonnenschäden können weitere Sitzungen sinnvoll sein.

Ist eine CO₂-Laserbehandlung schmerzhaft?

Vor der Behandlung wird in der Regel eine Betäubungssalbe aufgetragen. Dadurch wird die Behandlung meist nur als Wärmegefühl, Brennen oder sanftes Stechen wahrgenommen. Bei intensiveren Behandlungen kann zusätzlich eine lokale Betäubung sinnvoll sein.

Für wen eignet sich der CO₂-Laser?

Der CO₂-Laser eignet sich vor allem für Patientinnen und Patienten, die Falten, Narben, grobe Hautstruktur, Pigmentunregelmäßigkeiten oder sonnengeschädigte Haut sichtbar verbessern möchten. Bei Aknenarben oder anderen Narben kann die Behandlung auch unabhängig vom Alter infrage kommen. Wichtig ist eine individuelle Hautanalyse, da Hauttyp, Pigmentneigung und Behandlungsziel die Eignung beeinflussen.

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