Concha bezeichnet den zentralen, schalenförmigen Bereich der äußeren Ohrmuschel, der sich direkt vor dem Eingang des Gehörgangs befindet. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Außenohrstruktur und prägt das äußere Erscheinungsbild des Ohrs maßgeblich.
Die Concha lässt sich in zwei Hauptabschnitte unterteilen: die kleinere Concha cymba im oberen Bereich und die größere Concha cavum am Eingang des Gehörgangs. Diese beiden Bereiche werden durch das Crus helicis voneinander getrennt und tragen sowohl zur Funktion als auch zur Ästhetik des Ohrs bei.
Funktionelle Bedeutung der Concha
- Sie leitet Schallwellen in den Gehörgang weiter, was für das Hören essenziell ist.
- Durch die Form und Lage werden Schallquellen lokalisiert und räumlicher Klang ermöglicht.
- Sie trägt zur individuellen Ästhetik und zum charakteristischen Aussehen der Ohrmuschel bei.
Concha in der plastischen und ästhetischen Chirurgie
- Bei abstehenden Ohren ist häufig eine deutlich ausgeprägte oder tief stehende Concha ursächlich.
- Korrekturen an der Concha können helfen, ein harmonisches Ohrbild zu schaffen.
- Oft werden gezielt Knorpelanteile der Concha modelliert, um das gewünschte ästhetische Ergebnis zu erzielen.
Nutzen und Einschränkungen eines Concha-Eingriffs
Mögliche Nutzen:
- Verbesserung der Ohrästhetik und des Selbstbewusstseins
- Natürliches Erscheinungsbild nach rekonstruktiven Operationen
- Reduktion funktioneller Beschwerden, etwa bei Fehlbildungen
Bekannte Risiken oder Einschränkungen:
- Vorübergehende Schwellungen oder Blutergüsse nach dem Eingriff
- Risiko von Wundheilungsstörungen oder Infektionen
- Mögliche Formveränderungen oder Asymmetrien
- Empfindungsstörungen im Bereich der Ohrmuschel